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KZ Gedenkstätte Dachau

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KZ Gedenkstätte Dachau

par KZ-Gedenkstatte Dachau

v1.0 22 Mo Universel 4+

Description

Die offizielle App der KZ-Gedenkstätte Dachau bietet besonders gehörlosen und schwerhörigen Besucherinnen und Besuchern Informationen zur Geschichte der Gedenkstätte und begleitet ihren Rundgang in Deutscher Gebärdensprache (DGS).

In über achtzig Videos wird die Geschichte des Konzentrationslagers und seine Nachgeschichte anschaulich erläutert. Für hörende wie nicht hörende Nutzerinnen und Nutzer stellt die App grundlegende Informationen über die Gedenkstätte in Deutsch und Englisch bereit – sie ersetzt keinen Audioguide oder ein Rundgangsangebot.

Funktionen im Überblick:
Über 80 Videos in Deutscher Gebärdensprache
Informationen in Deutsch und Englisch
Historische Informationen, Übersichts- und Orientierungspläne sowie praktische Hinweise zum Besuch
Kostenlos und werbefrei

Die App unterstützt einen barrierefreien Zugang zur Geschichte und ergänzt den Besuch der Gedenkstätte auf informative Weise.

Das Konzentrationslager Dachau
Am 22. März 1933 eröffnete das NS-Regime ein Konzentrationslager auf dem Areal der stillgelegten "Königlich Bayerischen Pulver- und Munitionsfabrik Dachau". Die Haft- und Terrorstätte bestand zwölf Jahre lang. Mehr als 200.000 Gefangene aus über 40 Nationen waren im KZ Dachau und seinen Außenlagern inhaftiert, mindestens 41.500 Menschen starben dort an Hunger, Krankheiten, Folter, Mord und den Folgen der KZ-Haft.

Nach der Befreiung
Nachdem die Gefangenen durch Einheiten der US-Armee am 29. April 1945 befreit worden waren, nutzte die amerikanische Militärregierung das ehemalige Häftlingslager als "Displaced Persons Camp". Ab Juli 1945 diente das Areal als Internierungslager für NS-Täter; 1948 richtete die Bayerische Staatsregierung dort ein Flüchtlingslager ein.

Die KZ-Gedenkstätte Dachau
Dank der Initiative der Überlebenden, die sich 1955 zum "Comité International de Dachau" (CID) zusammengeschlossen hatten, konnte das ehemalige Häftlingslager in einen Gedenk- und Erinnerungsort umgewandelt werden. Im Mai 1965 wurde die KZ-Gedenkstätte Dachau mit einer ersten Dokumentarausstellung eröffnet.
Im Jahr 1997 begann die Umgestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Eine neue Hauptausstellung konnte 2003 eröffnet werden. Das Leitmotiv der Ausstellung, die bis heute zu sehen ist, folgt dem „Weg der Häftlinge“. Das Schicksal der Verfolgten wird von ihrer Einlieferung, dem Leben, Leiden und Sterben im Lager bis zur Befreiung dokumentiert.
Die Bayerische Staatsregierung übergab die Trägerschaft der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg 2003 der neu gegründeten "Stiftung Bayerische Gedenkstätten". Die Aufgabe der Stiftung besteht darin, die Gedenkstätten als internationale Lern- und Erinnerungsorte für künftige Generationen zu erhalten und zu gestalten.

Ziel der KZ-Gedenkstätte Dachau ist es bis heute, an das Leiden und Sterben der Häftlinge zu erinnern und eine Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen zu fördern.